Wie mir MBST geholfen hat

Im April 2009 habe ich mir beim Fussballspielen aufgrund eines Fehltritts das Kreuzband im linken Knie gerissen. Da ich zu dieser Zeit inmitten meines letzten Semesters im Studium war und die Abschlussprüfungen sowie die Abgabe meiner Bachelorarbeit anstanden, habe ich mich gegen eine Operation, dafür aber für eine konservative Behandlung entschieden.

Nachdem ich ca. 1,5 Jahre intensiven Kraftaufbau für mein linkes Bein betrieben habe, habe ich mich nochmals im Fussball versucht. Direkt im ersten Spiel nach meiner langen Pause bin ich ein weiteres Mal umgeknickt. Dies war der Zeitpunkt, wo ich mich für die Operation entschieden habe.

 

Im Juni 2011 war es dann soweit. Tag genau am 1. Juni bin ich in der Balgrist Klinik in Zürich eingerückt zur anstehenden OP. Soweit verlief eigentlich alles gut. Auch die Reha mit Physio schien zuerst völlig normal zu verlaufen. Bis dann ca. 3 Monate nach der OP plötzlich von einem Tag auf den anderen mein Knie sehr stark angeschwollen ist. Der Druck war so unerträglich, dass ich nochmals in die Balgrist Klinik ging, um das Knie zu punktieren. Die herausgezogene Flüssigkeit wurde ins Labor zur Untersuchung, und ich wieder nach Hause geschickt. 3 Tage später kam der Anruf aus der Balgrist, ich müsse sofort wieder einrücken, es handle sich um einen aggressiven Infekt...

 

Während eines 2 wöchigen Aufenthaltes in der Balgrist Klinik wurde in zwei kleineren Eingriffen mittels einer Flüssigkeit der Infekt mehr oder weniger aus dem Knie rausgespühlt. Leider hat diese Lösung nach dem zweiten "Spühlgang" mein Knie verklebt, so dass ich mein Bein nicht mehr als vielleicht 40 Grad biegen konnte. Es hat zwar keinen Schmerz ausgelöst, jedoch war es mechanisch wie blockiert. Diese Verklebungen mussten unter Teilnarkose sprichwörtlich gebrochen werden, damit ich das Bein wieder biegen konnte.

 

Ob es im Endeffekt die Verklebungen, oder so wie ich denke, eher der Infekt war, kann ich zum heutigen Zeitpunkt nicht richtig beurteilen. Beides hat auf jeden Fall dazu beigetragen, dass ich aufgrund von ständigen Schmerzen meine sportlichen Aktivitäten sehr stark reduzieren musste. Kein Fussball, kein Badminton, kein Jogging mehr! An einen Skiurlaub war ebenfalls nicht mehr zu denken.

Der Umstieg auf schonendere Sportarten wie Radfahren oder Schwimmen fiel mir zwar leichter als gedacht, dennoch habe ich "meine tatsächlichen Sportarten" wie Badminton und Fussball stark vermisst.

 

So vergingen ganze 3 Jahre, in welchen ich mich mehr oder weniger mit meiner aktuellen Situation gut anfreunden konnte. Bis auf eines Tages, Ende 2014, mein Vater, Dr. med. Peter Zelenay Sr. vor mir stand und mir von MBST erzählte.

So richtig glauben konnte ich nicht, was er mir erzählt hat. Es brauchte auch einiges an Überredungskünsten seitens meines Vaters, sowie die Erfahrungsberichte seiner Patienten, bis ich mich dann im Sommer 2015 tatsächlich auf das "Experiment MBST" eingelassen habe.

 

Heute, etwas mehr als 2,5 Jahre her, bereue ich dieses Experiment keineswegs. Ich liess in einer 7er Serie meinen Knorpelschaden behandeln, welchen ich beim damaligen Unfall erlitten habe. Bei mir haben sich die Ergebnisse relativ schnell eingestellt. Ca. 1 Monat nach Behandlungsschluss habe ich die ersten positiven Zeichen gespürt. Bessere Streckung des Beines im Liegen, kein Anlaufschmerz nach längerem Sitzen, Treppenlaufen (nach unten) ging ohne Zwicken.

Etwa einen weiteren Monat später war ich in der Lage, leichtes Jogging zu betreiben, ohne dass mein Knie am Ende des Laufens geschmerzt hat.

Mittlerweile habe ich bereits wieder 2 Skiurlaube hinter mich gebracht und kann in regelmässigen Abständen wieder Badminton spielen.

Auch wenn der Schmerz nie ganz verschwunden ist, habe ich dank MBST eine komplett neue Sicherheit zurückerhalten.

 

Nach meiner Geschichte mit dem Infekt hat mich mein Kopf bei jeder sportlichen Aktivität sehr stark begleitet. Häufig fühlte ich mich unsicher und war teilweise schon fast ängstlich. Bei jeder Bewegung dachte ich immer daran, ob mein Knie das mitmacht!?

Dies hat mich bei der Ausübung diverser Aktivitäten sehr stark gehemmt. Dank MBST hat sich dies sehr zum Positiven gewandelt. Und dies ist für mich persönlich der wichtigste Aspekt. Dies erlaubt es mir, die sportlichen Aktivitäten wieder zu geniessen. Sei es, mit meiner Lebenspartnerin in den Bergen beim Skifahren oder Wandern, oder wenn ich im Wald beim Joggen meine Runden drehe.

 

Für mich ist klar, mit MBST lässt sich sehr viel Gutes tun! Ich habe es am eigenen Beispiel erlebt. Ich bin fest davon überzeugt, dass MBST auch anderen Menschen Lebensqualität zurückbringen kann!

 

Peter Jan Zelenay Jr.

Geschäftsführer zelemed Medizintechnik GmbH

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