Wirbelsäulenerkrankungen und Rückenschmerzen

Wirbelsäulenleiden und Rückenschmerzen zählen heute zu den häufigsten Beschwerden in der erwachsenen Bevölkerung. Auch bei Kindern und Jugendlichen treten sie immer häufiger auf. Ursache sind oft Degenerationsprozesse der Bandscheiben oder der Wirbelkörper, zusätzlich begünstigt durch ungesunden Lebenswandel.    

Unsere Bandscheiben

Unsere Wirbelsäule setzt sich aus knöchernen Wirbelkörpern, Bandscheiben und umgebenden Muskeln, Bändern, Gefässen und Nerven zusammen. Gesunde Bandscheiben sind die Stossdämpfer der Wirbelsäule und ermöglichen auch ihre Beweglichkeit. Sie bestehen aus einem weichen Gallertkern (Nucleus pulposus), der von einem Faserring (Anulus fibrosus) mit Knorpelgewebe umgeben ist, dessen hyalinknorpelige Deckplatten in die Wirbelkörper einstrahlen. Schädigungen der Bandscheibe können im gesunden Zustand zunächst noch ausgeglichen werden. Da Knorpelgewebe aber gefässarm und stoffwechselträge ist, erfolgt diese Regeneration nur sehr langsam. Bei Störungen dieser körpereigenen Reparaturmechanismen, z. B. bei vermindertem Zellstoffwechsel kann sich die Elastizität, Höhe und Belastbarkeit der Bandscheiben mit zumeist sehr schmerzhaften Folgen verringern.    

Wie kommt es zur Knorpeldegeneration?

Gesunder Knorpel erneuert sich stetig, um Schäden im Faserring auszugleichen. Ist diese Fähigkeit zur Selbstregeneration z. B. durch einen gestörten Zellstoffwechsel beeinträchtigt, kann dies zu einem kontinuierlichen Abbau des Knorpelgewebes (Degeneration) führen. Reisst ein derart degenerierter Knorpelring, dringt Gallertmasse in den Wirbelkanal und engt die Nerven ein.

Die Folgen

Bandscheibenvorfälle treten vor allem im Bereich der Lenden- und Halswirbelsäule auf. Es entstehen heftige ausstrahlende Schmerzen, Kribbeln, Taubheitsgefühle, motorische Störungen bis hin zu Lähmungserscheinungen sowie in seltenen Fällen Blasen- und Darmstörungen.    

Indikationen

Hexenschuss

Wenn nach einer ruckartigen Bewegung ein heftiger, lähmender Schmerz im Bereich der Lenden, zwischen den untersten Rippen und der Gesässfalte, auftritt, dann liegt in den meisten Fällen ein Hexenschuss (Lumbago) vor. Die Schmerzen sind sehr intensiv, der Betroffene kann sich anfangs kaum noch bewegen und verfällt schmerzbedingt in eine Schonhaltung.    

Bandscheibenprotrusion

Ein degenerierter, spröder Faserring kann den Gallertkern nicht mehr in seiner Position halten. Die Bandscheibe wölbt sich in den Wirbelkanal vor und drückt auf Rückenmark oder Nerven, was zu intensiven Schmerzen führt.

Osteochondrose

Eine Osteochondrose liegt vor, wenn die Bandscheibendegeneration zu knöchernen Veränderungen im Bereich der Wirbelsäule führt. Vergrössern sich die Verknöcherungen, kann die Beweglichkeit der Wirbelsäule so stark eingeschränkt werden, dass der betroffene Abschnitt der Wirbelsäule völlig versteift. Daraus ergeben sich dauerhafte, schwere Rückenschmerzen, die in Ruhe sowie bei Belastung oder nahezu jeder Bewegung auftreten.

Die Therapie bei Wirbelschäden

Klassische Behandlungsmöglichkeiten

Viele Therapieansätze zielen vor allem auf die Schmerzlinderung. Es werden Schmerzmittel, entzündungshemmende Medikamente oder muskelentspannende Präparate per Spritze oder Infusionen verabreicht und mit Physiotherapie kombiniert. Die Degeneration der Bandscheiben schreitet so jedoch weiter voran und es besteht die Gefahr, dass das Leiden chronisch wird. Selbst Operationen können hier nicht immer Abhilfe schaffen.

MBST-Therapie bei Wirbelsäulenschäden

Ziel der MBST-Therapie ist neben der Schmerzreduktion vor allem die Vermeidung operativer Eingriffe an der Wirbelsäule. Da die Bandscheiben nur im äusseren Teil des Faserringes durchblutet werden, erfolgt die Ernährung der Zellen dort durch Diffusion. Im degenerativen Prozess fehlt den Zellen so u. a. Energie, um die entstandene Defekte z. B. über eine Stoffwechselsteigerung auszugleichen. Werden die Schäden nicht mehr repariert, werden die Bandscheiben zunehmend instabil und können ihre Funktion nicht mehr erfüllen. Hier setzt die MBST-Therapie an.

 

Die therapeutische MBST Kernspinresonanz-Technologie wurde entwickelt, um eine gezielte Energieübertragung sowohl in das Knochengewebe als auch in das Knorpelgewebe der Wirbelsäule bzw. Bandscheiben zu ermöglichen. Sie hat somit die natürliche Regeneration der Bandscheiben und der Wirbelkörper zum Ziel. Die Energiezufuhr soll den Stoffwechsel der jeweiligen Zellen stimulieren, damit die körpereigenen Reparaturmechanismen bzw. Regenerationsprozesse erneut ausgelöst werden. Damit hat die nicht operative MBST-Therapie die wichtigsten Ursachen der Bandscheibenbeschwerden und der damit verbundenen Rückenschmerzen im Visier.

 

Ob eine MBST-Therapie als Behandlungsmethode für Sie in Frage kommt, kann ausschliesslich Ihr Arzt feststellen. Er kann Ihnen ebenso aufzeigen ob und wie die MBST-Therapie in Kombination mit anderen Therapieansätzen in Ihrem Fall möglich ist.

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Flyer Bandscheiben und Rückenschmerzen
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