Steffen Fäth

Handball Europameister

Drohendes Aus für olympische Spiele wegen Bruch des Mittelhandknochens.

 

Das DHB-Team muss bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro womöglich auf Steffen Fäth verzichten. Der Europameister hat sich im Training der HSG Wetzlar die rechte Mittelhand gebrochen und wird in der kommenden Woche in Frankfurt operiert. Die Ärzte gehen von einer Ausfallzeit zwischen sechs und acht Wochen aus, teilten die Hessen mit.

 

Steffen Fäth erhielt nach seinem Mittelhandbruch Unterstützung von der MedTec. In Fäths Fall sollte die Therapie dafür sorgen, dass der Heilungsverlauf des Mittelhandbruchs nach der Operation beschleunigt wird. Auch Wetzlars Sommer-Neuzugang Philipp Pöter hatte nach seinem Bruch des Sprunggelenks Mitte März diese Behandlungsmethodik des Wetzlarer Unternehmens erfolgreich angewendet. „Die Kernspinresonanz-Therapie hat sich bei verschiedensten Sportverletzungen bewährt und Heilungsverläufe deutlich verkürzt“, weiß HSG-Mannschaftsarzt Marco Kettrukat. „Steffens Chancen eventuell doch noch auf den Olympiazug aufzuspringen, werden dadurch eventuell etwas größer, eine Garantie gibt es aber natürlich nicht.

 

Bundestrainer Dagur Sigurdsson nominierte Steffen Fäth nach. Europameister Fäth war erst kurz vor dem Abflug nach Rio ins Training zurückgekehrt.