Auswirkungen der Kernspinresonanz-Therapie auf die Dynamik der Leberregeneration - 2015

Auswirkungen der Kernspinresonanztherapie auf die Dynamik der Leberregeneration.
N. Budny; Kom. Leiter Prof. Dr. med. D. Palmes, Prof. Dr. med. Dipl.-Ing. H.U. Spiegel; Inaugural-Dissertation zur Erlangung des doctor rerum medicinalium der Medizinischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, Klinik für Allgemein- und Viszeralchirurgie, Abteilung Chirurgische Forschung, Universitätsklinikum Münster, Deutschland; Oktober 2015

Ziel

[...] Ziel dieser Studie ist nicht nur die Untersuchung der Auswirkung der Kemspinresonanztherapie auf die Dynamik der Leberregeneration, sondern auch, ob es zu Auswirkungen auf das gesunde Lebergewebe kommt. 

Ergebnisse
[...] Die Kemspinresonanztherapie hat sich als innovative Therapie bei degenerativen Erkrankungen wie der Arthrose oder Osteoporose erwiesen. Grundlage dieser Untersuchung sind die Erkenntnisse der Froböse-Studie [21]. In dieser Studie konnte gezeigt werden, dass mit Hilfe der Kernspinresonanztherapie die mittlere Dicke des Patella-, Femurkondylen- bzw. Tibiaknorpels signifikant vergrößert werden konnte. Ebenso kam es zu einer signifikanten Vergrößerung des Knorpelvolumens. Im Interesse dieser Untersuchung stand vorrangig die Leberregeneration. Die Leber ist das einzige Organ, das zu einer Regeneration befähigt ist. Auf dieser Fähigkeit basieren nahezu alle modernen Resektionsverfahren der Leber bis hin zu den innovativen Techniken der Split-Leber-Transplantation. Eine Verbesserung der Zellproliferation, auch in einem parenchymatösen Organ wie der Leber, ermöglicht der Tumorchirurgie der Leber ggf. das Ausmaß der Leberresektion zu erhöhen und damit die Möglichkeit, die Radikalität zu maximieren. Insgesamt konnte kein schädigender Einfluss des nicht-invasiven Verfahrens auf gesundes Gewebe nachgewiesen werden. Beide Programme wirkten sich in unterschiedlicher Weise auf gesundes und regenerierendes Lebergewebe aus.

 

Schlussfolgerung
[...] Bei der Splitlebertransplantation kann die begleitende Behandlung mit Kernspinresonanztherapie zur Anregung der Leberzellregeneration sowohl das Risiko einer postoperativen Dysfunktion des Spenders als auch des Empfängers gesenkt werden und zur schnelleren Genesung der Patienten beitragen. Bislang wurden keinerlei Nebenwirkungen nachgewiesen. Es wurde in dieser Arbeit gezeigt, dass die Behandlung mit verschiedenen Frequenzmodulationen in Form der Kernspinresonanztherapie während des Untersuchungszeitraumes keinen schädigenden Einfluss auf gesundes Gewebe ausübt. Auch wird durch die hier vorliegenden Ergebnisse deutlich, dass verschiedene Frequenzen eine unterschiedliche Wirkung verursachen, sei es auf gesundes als auch auf regenerierendes Lebergewebe. 


MBST Wirkungen auf die Zirkadiane Uhr - 2014

Wirkungen der therapeutischen KRST (MBST®-KernspinResonanzTherapie) auf die zirkadiane Uhr und den hypoxischen Signalweg in Zellen des Zebrafischs

R. Oliva (unter Leitung von Dr. Margit Egg) Masterarbeit zur Erlangung des akademischen Titels Master of Science (MSc), Fakultät für Biologie, Institut für Ökophysiologie, Leopold Franzens Universität, Innsbruck, Österreich

Ziel

[...] Arthrose ist eine chronische Erkrankung und die häufigste Form der Arthropathie. Die Erkrankung kennzeichnet sich durch degenerative Veränderungen der Gelenke, die mit schmerzhaften Entzündungen einhergehen, was letztlich zu einer Funktionseinschränkung des Gelenks führt. Arthrose im Knie nimmt im Hinblick auf die körperlichen Funktionseinschränkungen insgesamt den 11. Rang ein (Cross et al 2010). Die Hauptrisikofaktoren für die Entwicklung einer Arthrose sind Geschlecht, Alter und zunehmendes Übergewicht (Busija et al 2010). Da die molekularen Mechanismen, die hinter der Entwicklung einer Arthrose stehen, bislang nur wenig bekannt sind, konzentriert sich die übliche Behandlung auf die Linderung der Symptome und die Aufrechterhaltung der Beweglichkeit der Gelenke. Jüngere Studien zeigen, dass zwischen dem hypoxischen Signalweg und der zirkadianen Uhr, die bidirektional miteinander interagieren, und der Entwicklung einer Arthrose ein Zusammenhang besteht (Husa et al 2010; Gossan et al 2013; Egg et al 2013). Das Unternehmen MedTec (Deutschland) kann auf mehr als 10 Jahre Erfahrung in Bezug auf Alternativen zu herkömmlichen Therapieansätzen bei Arthrose zurückblicken. Die Behandlung basiert hierbei auf der KernspinResonanzTherapie (KSRT – MBST®-ClosedSystem300), deren positive Wirkungen bereits in früheren klinischen Studien belegt wurden (Froböse et al 2000). Da keine Studien vorliegen, die die Wirkung der KSRT auf die Signalwege der Zellen belegen, bestand das Ziel der hier folgenden Studie darin, die Wirkung der KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300) auf die zirkadiane Uhr und den hypoxischen Signalweg auf molekularer Ebene zu untersuchen. Die Ergebnisse dieser ersten Versuchsreihe bestätigten un-sere Annahme, dass die Tageszeit der KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300) von entscheidender Bedeutung sein könnte. In einem zweiten vorläufigen Experiment versuchten wir, die Anzahl der KSRT-Behandlungen zu ermitteln, die für die optimale Kultivierungszeit in Zelltagen akzeptabel ist.

 

Ergebnisse
[...] Zusammenfassend lässt sich feststellen, dass die KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300), die in der vorliegenden Studie angewandt wurde, zu signifikanten Veränderungen der zirkadianen Oszillationen spezifischer Gene führte, was darauf hinweist, dass die KSRT-Behandlung (MBST®-ClosedSystem300) zwei der wichtigsten Zellsignalschaltkreise zur Aufrechterhaltung gesunder Chondrozyten, die zirkadiane Uhr und den hypoxischen Signalweg, signifikant beeinflussen könnte.

 

Schlussfolgerung
[...] Die meisten der im Rahmen der vorliegenden Masterarbeit durchgeführten Gentranskriptions-Experimente sprechen im Vergleich zu Kontroll-Scheinexperimenten für eine Wirkung der KSRT-Behandlung (MBST®-CS300). Da bekannt ist, dass es auch eine enge Beziehung zwischen dem hypoxischen Signalweg und der zirkadianen Uhr gibt (Egg et al. 2013 und 2014), würde die KSRT (MBST®-CS300) Behandlung im Hinblick auf die Homöostase der Knorpelmatrix beim Menschen und auf den Krankheitsfortschritt bei Arthrose auf zwei der wichtigsten Zell-Signal-Wege zielen. Infolgedessen könnte auch der Zeitpunkt der therapeutischen KSRT (MBST®-CS300) Behandlung sehr entscheidend und wichtig sein, um eine fortlaufende Synchronisierung der zirkadianen Uhr in Geweben zu gewährleisten. Mit anderen Worten: Wenn der Behandlungszeitpunkt für die Patienten jeden Tag geändert würde, würde dies einer an jedem Tag erneut erfolgenden Synchronisierung der zirkadianen Uhr entsprechen anstelle einer Verstärkung des neu synchronisierten Rhythmus über die neun Tage der Behandlung. Daher könnte der Zeitpunkt der Behandlung, die höchst wirksam sein kann, wenn sie jeden Tag zur selben Zeit durchgeführt wird, einer der Hauptgründe sein, warum bei manchen Patienten die KSRT (MBST®-CS300) Behandlung nicht wirksam ist, worüber in einer früheren Studie berichtet wurde (Levers et al 2011). Die Beteiligung der zir-kadianen Uhr an der Homöostase der Knorpelmatrix und beim Fortschreiten der Arthrose wurde vor kurzem berichtet (Gossan et al 2013; Gossan et al 2014). Die Wirkungen der KSRT-Behandlung auf die Oszillation der clock-Gene, die in unserer Studie beobachtet wurden, könnten die Wirkweise bezüglich der zellulären Signalwege erklären, die den von der KSRT abgeleiteten positiven Wirkungen zugrunde liegen, die bei Patienten festgestellt wurden.


Modulation of VEGF and Cytokines by Therapeutic Nuclear Magnetic Resonance - 2010

Modulation of VEGF and Cytokines by Therapeutic Nuclear Magnetic Resonance

B. Steinecker-Frohnwieser, L. Weigl, N. Fagerer, W. Kullich, H. G. Kress, Cluster für Rheumatologie, Balneologie und Rehabilitation, LBI-Außenstelle für Rehabilitation interner Erkrankungen, Abteilung für Spezielle Anästhesie und Schmerztherapie, Medizinische Universität Wien, Österreich; veröffentlicht in: Journal für Mineralstoffwechsel 2010; 17 (4), S. 155. Sprache: Englisch

Ziel

[...]Clinical studies demonstrate effects of nuclear magnetic resonance (NMR) on pain relief in degenerative rheumatic diseases, whereas modulator effects of NMR on cellular mechanisms regulated by growth factors and/or cytokines are still unresolved. Therefore, the Vascular Endothelial Growth Factor-family (VEGF) as well as proinflammatory cytokines like IL6/IL8, involved in chondrocyte activity, differentiation, bone formation and pathogenesis of arthritis may represent targets for NMR treatment. The aim of this study is to identify a possible mechanism of NMR by modulation of the expression of VEGF B, VEGF C, IL 6, and IL8, respectively in chondrocytes.

 

Ergebnisse
[...] NMR slightly reduced RNA concentration of VEGF B/C in Cal78 cells in the absence of IL1
β, whereas the concentration of VEGF C in cell culture supernatants was significantly enhanced. In the presence of IL1β(+), NMR increased VEGF RNA concentration in Cal78 and C28I/2 cells. NMR slightly upregulated IL6 RNA levels in Cal78 cells but reduced them in the presence of IL1β. This reduction was also seen in C28/I2 cells. IL8 expression wasn’t changed in Cal78 but was reduced in C28I/2 cells by NMR.

 

Schlussfolgerung
[...] VEGF B/C as well as IL6/8 expressed in Cal78 cells in the absence or presence of IL1β and in C28/I2 cells were divergently regulated by NMR used to induce pain relief.
Thus, an evidence for a possible modulation of pathways including VEGFB, VEGFC, IL6 and/or IL8 by NMR is given within this study. 


Wirkung von Kernspinresonanz auf die Zellwachstumsrate - 2005

Wirkung von Kernspinresonanz auf die Zellwachstumsrate, Apoptose, und Lebensdauer von menschlichen Chondrozyten und Osteoblasten in vitro.

A. Temiz-Artmann, P. Linder, P. Kayser, I. Digel, G.M. Artmann and P. Lücker, Laboratory for Medical and Molecular Biology, Aachen, University of Applied Sciences, Jülich; Prof. Dr. Lücker, Consulting GmbH, Grünstadt, Germany; veröffentlicht in: Methods and Findings Exp. Clin. Pharmacol. 2005, 27(5), 391-394. Sprache: Englisch

Ziel

[...] Über die Einwirkung von Kernspinresonanz auf Zellen ist wenig bekannt. Kernspinresonanz wurde für die Medizin interessant und ist inzwischen populär, da sie ausgezeichnete Querschnittsbilder des menschlichen Körpers liefern kann. Die Kernspinnresonanz wurde zu einem erfolgreichen Werkzeug für die Klärung analytischer Fragen der modernen Medizin8. Die Fragestellung, ob man die Kernspinresonanz für die Stimulierung menschlicher Zellen benutzen kann, wurde bisher noch nicht auf dem wissenschaftlichen Niveau in Erwägung gezogen, wie es die Fragestellung eigentlich verdient. Wenn Zellen innerhalb eines starken magnetischen Feldes positioniert werden, und ein magnetisches Hochfrequenzsignal erzeugt wird, wird Kernspinresonanz erzeugt. Somit wird Energie in dem Körper abgelegt, in dem die Resonanz auftritt. Wenn dies geschieht, kann man erwarten, dass der Zellstoffwechsel beeinflusst wird, und dass sowohl das Gewebewachstum als auch die Eiweißproduktion stimuliert werden könnten. Heilungen im menschlichen Knochen- und Knorpelgewebe sind in mehreren klinischen Studien beobachtet worden. Tausende von Patienten sind in kommerziell zugänglichen Kernspinresonanz-Stimulatoren (MBST®-KernspinnResonanzTherapie) behandelt worden. Auf der Grundlage dieser positiven Resultate haben wir eine in vitro Studie mit dem Zweck geplant, die klinischen Resultate im zellulären Bereich zu beurteilen. Diese Studie zeigte, dass die Behandlung mit Kernspinresonanz den natürlichen Zelltod (Apoptose) nicht in Gang setzte und dass die Lebensdauer der Zellen nicht beeinträchtigt wurde. Andererseits hat die Studie gezeigt, dass die Zählung der Zellen andeutet, dass die Behandlung mit der Kernspinresonanz das Zellwachstum anzuregen scheint. Diese Ergebnisse ermuntern zu weiteren in vitro Studien bezüglich der Wechselwirkungen zwischen der Kernspinnresonanz und den Zellen. Solche Studien könnten möglicherweise zeigen, dass die Behandlung mit Kernspinnresonanz eine vollwertige wissenschaftlich fundierte Methode zur Regeneration von Gewebe im menschlichen Körper sein könnte.

 

Ergebnisse
[...] Das Ziel der Studie war es zu untersuchen ob die MBST®-Kernspinnresonanz-Therapie irgendwelche Einwirkungen auf die Apoptose, die Lebensdauer, und die Zellwachstumsrate von menschlichen Knorpel- und Knochenzellen (Chondrozyten und Osteoblasten) in vitro hat. Apoptose und Lebensdauer: mit Ausnahme der positiven Kontrollen, die zusammen mit H2O2 bebrütet wurden, zeigte keine der Gruppen irgendwelche Zeichen von Apoptose und keinerlei Verkürzung der Zelllebensdauer. Die Zahl der Knorpelzellen (Chondrozyten) im Vergleich zu der Placebogruppe war sehr deutlich um 271% erhöht. Die Zahl der Knochenzellen (Osteoblasten) war im Vergleich zu der entsprechenden Placebogruppe ebenfalls sehr deutlich um 290% erhöht.

 

Schlussfolgerung
[...] Die Resultate zeigten eindeutig positive Tendenzen in Bezug auf die Zellwachstumsrate nach der Behandlung mit der Kernspinresonanz. Die Resultate deuten jedoch mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit als Schlussfolgerung an, dass eine Behandlung mit Kernspinresonanz basierend auf der MBST®-KernspinresonanzTherapie eine sichtbar bessere Zellwachstumsrate in Primärkulturen von menschlichen Knorpel- bzw. Knochenzellen verursacht hat. Gleichzeitig wurde aber klar, dass die Behandlung mit der Kernspinresonanz keine Apoptose in Gang gesetzt hat und keinerlei negative Einwirkungen auf die Lebensdauer der Zellen hatte.